Die Antwort der Staatsregierung auf meine Anfrage zu den Grooming-Fällen der Ermittlungskommission Kajal in Nürnberg zeigt: 22 minderjährige Opfer sind identifiziert, das jüngste Kind ist 11 Jahre alt, 14 der 22 Opfer sind 14 oder 15. Sechs waren bereits vorher in einer Jugendhilfeeinrichtung.
Die Tatverdächtigen in U-Haft: neun Syrer, zwei Pakistaner, ein Serbe – bislang nur eine Abschiebung. Und jetzt der eigentliche Skandal: Die Staatsregierung will daraus kein eigenes Lagebild machen, lehnt einen landesweiten Abgleich als „nicht valide möglich“ ab und blockt sogar eine Initiative auf der Innenministerkonferenz.
In München stiegen entsprechende Sexualstraftaten mit mehreren Tatverdächtigen von 14 (2021) auf 32 (2025). Wer 22 Kinder nicht einmal als strukturelles Problem erfassen will, will es nicht bekämpfen.
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Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
