Die neue EU-Verpackungsverordnung zeigt exemplarisch, dass das Gegenteil von “gut gemacht” “gut gemeint” ist.
Seit 2024 müssen Deckel fest mit PET-Flaschen verbunden bleiben – offizielles Ziel: weniger Deckel-Müll an Stränden. Das Ergebnis im Alltag: tägliche Erinnerung daran, die EU zu belächeln.
Das Müllproblem in Meeren und an Stränden entsteht nicht in Deutschland und Europa, wo es eine Kultur der Ordnung und Sauberkeit gibt. Von 100kg Plastikmüll in den Meeren, kommen laut dem Modell von Meijer et al. (2021) rund 81kg aus Asien, etwa 8kg aus Afrika und nur etwa 1kg aus Europa – Deutschland trägt deutlich weniger als 100g bei (und das war auch schon vor dem Plastikstrohhalmverbot so).
Nun folgen weitere Vorgaben: keine Shampoo-Fläschchen im Hotel, Regeln für übergroße Pakete, mehr Mehrweg. Zeit für ein europäisches DOGE: Bürokratie abbauen, Regeln auf ihren Nutzen prüfen – wenn EU-Bürokraten Zeit für solche Detailvorgaben haben, sollten sie sich lieber einen produktiven Job suchen
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Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
