Deutschlands Gasspeicher waren am 1. Mai nur zu rund 26 Prozent gefüllt – gerade einmal 64,7 Terawattstunden. Die Speicherbetreiber selbst schlagen jetzt Alarm: Laut aktueller Szenarioanalyse der Initiative Energien Speichern (INES) könnte es bei einem Winter wie 2010 – einem der kältesten der jüngeren Geschichte – zwischen Januar und März 2027 zu einer Versorgungslücke von 20 Terawattstunden kommen.
An einzelnen Tagen könnten über 35 Prozent des deutschen Gasbedarfs ungedeckt bleiben. Der Grund: Bei den aktuellen Preisen lohnt sich die Einspeicherung für Händler schlicht nicht mehr – und die Politik überlässt die Versorgungssicherheit einfach dem Markt.
Das ist keine Panikmache, das sagen die Betreiber selbst. Wer im dritten Jahr in Folge dieselbe Warnung ignoriert, handelt fahrlässig.
Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
