Auf meine Anfrage zum Umgang mit dem Ramadan an Bayerns Schulen hat die Staatsregierung geantwortet. Mir wurde zuvor mehrfach berichtet, dass nichtfastende Schüler von muslimischen Mitschülern unter Druck gesetzt worden seien ebenfalls das Essen und Trinken zu unterlassen. Dies sei der Regierung nicht bekannt. Entsprechende Daten würden nicht systematisch erhoben – und ein Bericht sei nicht notwendig.
Das wirft Fragen auf. Wenn nichts erfasst wird, wie will man dann Probleme erkennen? Gleichzeitig räumt die Staatsregierung selbst „unvermeidliche Spannungen“ im Schulalltag ein. Trotzdem sieht sie keinen Handlungsbedarf. Wer die Realität nicht misst, kann Probleme auch nicht lösen. Stattdessen werden Probleme gleichzeitig eingeräumt und geleugnet.
Es braucht Transparenz und klare Leitlinien, doch leider setzt man auf Beschwichtigung und Wegsehen. Eltern und Schüler erwarten zu Recht, dass der Staat hinschaut, schützt und für klare Regeln sorgt.
Die ganze Antwort lest ihr hier.
——————————————
Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
