Im Münchner Wahlkampf will die Linke die „Kultur retten“ – mit zehn Geboten, neuen Abgaben, Mindesthonoraren und natürlich einer Diversitätsquote. Klingt groß, ist aber schnell erklärt: Es geht weniger um Kultur, sondern um ein politisches Versorgungsmodell. Unter dem Label „Kultur“ sollen weitere Fördertöpfe geöffnet und bestehende Netzwerke abgesichert werden.
Das Ergebnis kennt man: staatlich alimentierte Theater mit halbleeren Rängen, siffige „Kultur-Cafés” ohne echtes Publikum, die als „kulturelle Räume“ verklärt werden – alles bezahlt vom Steuerzahler.
Reale Kultur entsteht dort, wo Menschen freiwillig hingehen. Linke „Kultur“ entsteht dort, wo Förderanträge bewilligt werden. Wenn Kultur nur noch durch Quoten, Abgaben und Subventionen existiert, ist sie kein Ausdruck einer Gesellschaft mehr – sondern ein Verwaltungsvorgang mit Ideologie.
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Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
