Kindern und Jugendlichen geht es erstmals seit den Coronamaßnahmen psychisch schlechter. Das ist kein Zufall – es ist das Ergebnis von Jahren falscher Prioritäten. Erst die Corona-Politik mit Lockdowns, Isolation und Daueralarm, dann Dauerkrisen-Rhetorik: Klimapanik, Kriegsangst, ständige „Gefahr“-Meldungen. Dazu Leistungsdruck und ein Alltag, in dem stabile Strukturen immer seltener werden. Wer Kinder permanent in Unsicherheit hält, darf sich nicht wundern, wenn Angst und Depressionen zunehmen.
Schule allerdings kann nicht die Rolle von Therapiezentren übernehmen, wie es aktuell immer wieder vorgeschlagen wird – ihr Auftrag ist Bildung.
Aber Politik kann dafür sorgen, dass Kinder wieder in einem Umfeld aufwachsen, das Stabilität vermittelt: verlässliche Regeln, leistungsfähige Familien, sichere Nachbarschaften, ein Staat, der Krisen bewältigt statt sie zu verwalten oder sogar zu vermarkten. Kinder brauchen Orientierung – nicht Dauerstress.
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Kontakt:
Markus Walbrunn
Abgeordneter des Bayerischen Landtags
Ehrenamtlicher Stadtrat der Landeshauptstadt München
Email: markus.walbrunn@afd-landtag.bayern
